Eingewöhnung
An aller erster Stelle steht für mich der Aufbau einer guten und vertrauensvollen Bindung zwischen dem Tageskind und mir. Deswegen vereinbare ich mit den Eltern einige Termine vor der Eingewöhnungsphase, damit das Tageskind mich und die Räumlichkeiten schon mal kennen lernen kann.
Durch meine herzliche, ruhige und geduldige Art, versuche ich dem Tageskind ein Gefühl von Geborgenheit zu geben. Ich gehe individuell auf jedes Kind ein und "hole es da ab wo es steht".
Mit angemessenen Regeln und Grenzen, lernt das Kind sich im Krabbelmäusealltag zurecht zu finden.
Krabbelmäusealltag
Ein strukturierter Tagesablauf mit festen Ritualen, gibt den Tageskindern Sicherheit und das Wissen was kommt als nächstes, z.B. nach der Singrunde wird Mittag gegessen.
In meinem Tagesablauf ist es mir wichtig, feste Essenszeiten zu haben. Dabei spielt die gesunde Ernährung für mich eine große Rolle. Viel Obst, Getreide und Gemüse stehen bei mir auf dem Speiseplan, Fleisch und Fisch biete ich selten an.
Von 12.00-14.00 Uhr ist kein Abhol-und Bringzeit, da die Tageskinder in dieser Zeit eine Mittagsruhe/ Mittagsschlaf halten können. Diese Ruhe- und Entspannungsphase benötigen die Kinder, um Erlebtes und Erlerntes zu verarbeiten.
Soweit es von dem Gruppengefüge möglich ist, nutze ich gerne die Zeit mit den Kindern raus zu gehen und die Natur zu entdecken. In der Natur zu spielen regt die Phantasie an, so werden neue Spielideen und Fähigkeiten entwickelt.
Genau wie bei meinen eigenen Kindern, liegt mir das freie und kreative Spiel am Herzen. Kinder entwickeln oft ganz tolle eigene Spiel- und/ oder Lösungsmöglichkeiten. Dieses Vertrauen in ihr Spiel, gibt den Tageskindern Selbstsicherheit und stärkt somit ihr Selbstbewusstsein. Natürlich achte ich besonders dabei auf die Entwicklung der Kinder und gebe Impulse und Möglichkeiten zur Förderung, sodass jedes Kind sich gut entwickeln kann.
Zusammenarbeit mit den Eltern
Ein ehrliches und vertrauensvolles Miteinander ist das A und O für eine gute Zusammenarbeit. Denn nur so kann eine ideale Betreuungsbasis für das Kind geschaffen werden.
Während der Bring- und Abholphasen nehme ich mir Zeit mit den Eltern ein " Tür- und Angelgespräch" zu führen. Hierbei werden kurze Informationen ausgetauscht, wie z.B. wie war der Tag des Kindes.
Gerne führe ich nach Bedarf und Absprache auch Elterngespräche, um Themen und eventuelle Probleme in Ruhe zu besprechen.
Waldorfpädagogik
Ich hatte immer schon großes Interesse an der Waldorfpädagogik. Aus diesem Grund habe ich im Jahr 2021 begonnen mich in diesem Bereich weiter zu bilden und bilde mich auch jetzt jährlich weiter. Für mich ist diese Pädagogik so besonders, da sie einen wohlwollenden Blick aufs Kind richtet und gleichzeitig auch den Erwachsenen im Umfeld des Kindes einbezieht. Selbstreflektion, die Arbeit an sich selbst und damit die wichtige Vorbildfunktion spielen dabei eine große Rolle.
In der Arbeit mit Kleinkindern bedeutet Waldorfpädagogik vor allem, eine liebevolle, ruhige und verlässliche Umgebung zu schaffen, in der sich das Kind sicher entwickeln kann. Der Alltag ist geprägt von wiederkehrenden Rhythmen und Ritualen, die Orientierung und Geborgenheit geben. Freies Spiel, natürliche Materialien und das lernen durch Nachahmung stehen im Mittelpunkt. Dabei wird jedes Kind in seinem eigenen Tempo wahrgenommen und individuell begleitet.
Kindertagespflege